Great Gobi B

Biosphärenreservat


Fläche 9'000 km2
Höhe
ca. 1000 Meter über Meer

Südwest-Mongolei



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Takhi

heiliges Tier der Mongolen


Bestand Gobi B 167 Tiere
zurück in der Mongolei seit 1992

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Tiere in der Great Gobi B

eine reichhaltige Fauna trotzt den extremen Bedingungen

Takhi und Khulan - die bekanntensten Bewohner der Gobi B

Die bekanntesten Tiere der Great Gobi B sind das Takhi Equus Przewalski, der Khulan Equus hemionus und die Kropfgazelle Gazella subgutturosa. Das grösste Raubtier ist der  Wolf Canis lupus, daneben kommen Rotfuchs Vulpes vulpes und Korsak Vulpes corsac vor.

Luchs Lynx lynx und Schneeleopard Panthera uncia findet man im Südwesten der Gobi B, hier kommt auch eine kleinere Katzenart vor, der Manul Otocolobus manul. In den südlichen Bergen leben auch noch das Argali, ein grosses Wildschaf und der Sibirische Steinbock Capra ibex sibirica, welcher auch nördlich vom Schutzgebiet im Altai-Gebirge vorkommt.

Kleine Säugetiere wie der Langohr-Igel Hemiechinus auritus und viele der 25 heimischen Nagerarten sind meist nachtaktiv.

beinahe hundert Vogelarten

97 Vogelarten verbringen das ganze Jahr oder Teile des Jahres in der Gobi B. Typisch ist das Steppenflughuhn Syrrhaptes paradoxus, welches morgens und abends an Wasserstellen beobachtet werden kann; eine der häufigsten Arten ist die Ohrenlerche. Auch der Jungfernkranich Anthropoides virgo, dessen Nest aus kleinen Steinen besteht, ist weit verbreitet.

In der Gobi B gibt es zwölf verschiedene Raubvogelarten, wobei Mönchs- Aegypius monachus und Bartgeier Gypaetus barbatus sowie Steppen- Aquila nipalensis und Steinadler Aquila chrysaetos die eindrücklichsten sind.

kleine Reptilienfauna

Die Reptilienfauna ist klein; die bekannteste und meistgesehene Art ist die Krötenkopfagame Prynocephalus versicolor.

Khulan - geschützt aber nicht geliebt

Mit geschätzten 20'000 Tieren ist die Mongolei das wichtigste Rückzugsgebiet des asiatischen Wildesels Equus hemionus, genannt Khulan. In der Gobi-B leben einige Tausend Tiere in Herden von wechselnder Zusammensetzung. Trotz der relativ grossen, jedoch abnehmenden Anzahl Khulane gibt es kaum Daten zur Ökologie und Raumnutzung.

Seit 1953 ist der Khulan in der Mongolei geschützt. Die Bevölkerungszunahme und die harten Winter der letzten Jahre führten aber vermehrt zu Konflikten zwischen Nomaden und Khulanen.

  • menschliche Präsenz an den Wasserstellen erschweren den Khulanen die Nutzung einer lebenswichtigen Ressource.
  • Khulane werden als Weidekonkurrenten der Haus- und Nutztiere betrachtet.
  • Massive Haustierverluste veranlassten einige Nomaden den Khulan wegen seines Fleisches zu wildern.

der Wolf - ein gefürchteter Räuber

Im Great Gobi B-Schutzgebiet ist der Wolf der grösste Beutegreifer. Er tritt hier regelmässig auf, hat aber sehr grosse Streifgebiete. Ein besenderter Wolf bewegte sich in zwei Jahren über ein Gebiet von 143‘000 km2.

Der Wolf ist ein wichtiger Selektionsfaktor für die Takhis. Fohlen werden regelmässig gerissen, hie und da auch ältere Pferde. Die lokalen Nomaden verlieren geschätzte 1-2% ihrer Viehbestände an die Wölfe. Die Verluste unter den ungehüteten Pferden, Rindern und Kamelen sind dabei massiv höher als unter den gut überwachten Schafen und Ziegen.

Die rechtliche Situation des Wolfes in der Mongolei lässt sehr viel Spielraum für Sonderregelungen. Außerhalb der Schutzgebiete können Wölfe jederzeit und mit allen Mitteln bejagt werden. In den Schutzgebieten werden zum Schutz bedrohter Tierarten oder von Haustierbeständen Wolfsabschüsse genehmigt. Trotzdem ist der Bestand insgesamt nicht bedroht.

In der Gobi B wurden in den letzten Jahren keine Abschüsse getätigt. Wölfe sind regelmässig anzutreffen, ihre Dichte ist aber nicht hoch.